Über uns

„Wer gut beraten ist, kann sich nicht verlaufen.“

Die 360° e. V. – Fachgesellschaft für soziale Integration ist eine psychosoziale Beratungsstelle mit Sitz in Hannover-Oststadt. 2006 gegründet, bieten wir vornehmlich Hilfen für Menschen, die psychosoziale Probleme haben und SGB II-Leistungen von den JobCentern der Region Hannover beziehen.


An unseren Standorten bieten wir zusätzliche unterstützende Leistungen an, um Erwerbslose wieder in Arbeit einzugliedern. Grundlage für das Angebot ist Paragraph 16a des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGBII) zu Kommunalen Eingliederungshilfen.


Unsere MitarbeiterInnen haben einschlägige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit diversen sozialen Institutionen und Dienstleistern – beispielsweise mit der Wohnungslosenhilfe, der Suchtberatung, der Straffälligen- und Behindertenhilfe, der Psychiatrie sowie mit weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens.


Voraussetzung jeder Hilfe ist, dass wir die Ausgangslage eines Klienten oder einer Klientin möglichst umfassend analysieren können. Je nach Bedarf oder Problemlage unterstützen wir Sie über einen begrenzten Zeitraum im Rahmen der Psychosozialen Betreuung (PSB) oder längerfristig durch qualifizierte Assistenzleistungen. Darüber hinaus bieten wir eine Suchtberatung an.

Wir bieten

„Gute Beratung und Begleitung hilft, eigene Wege zu finden.“

Wir beschäftigen erfahrene Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen, die jeweils über mehrere Zusatzausbildungen verfügen. Zum Beispiel in den Bereichen:

  • Gesundheit (Krisen, Psychiatrie, Sucht und Behinderung)
  • Interkulturelle Arbeit
  • Mediation
  • Schulden
  • Gesprächsführung
  • Beratung

Wir bieten unmittelbare als auch vermittelnde Hilfen an:

Unmittelbare Hilfe: Bei der Förderung sozialer Kompetenzen, der Begleitung und Bewältigung psychischer Krisensituationen, dem Ausbau Ihrer Fähigkeiten für den beruflichen (Wieder-) Einstieg und bei der Berufsplanung.

Vermittelnde Hilfe: Bei der Überleitung an spezielle Fachdienste und an Hilfsangebote zur Erweiterung Ihrer Fähigkeiten und bei Krisen sowie bei der Moderation zwischen verschiedenen Institutionen und Dienstleistern. Bei besonders schwerwiegenden Problemen und Krisen bieten wir Ihnen zusätzliche Beratungsstunden an, die über den Umfang der bewilligten Fachleistungsstunden hinausgehen.

Termin

Sollten Sie Interesse an einer psychosozialen Begleitung haben, informieren Sie sich bitte bei:
Ihrem persönlichen Ansprechpartner oder Fallmanager in der Agentur für Arbeit oder bei 360° e. V. – Fachgesellschaft für soziale Integration.


Allgemeine Sprechzeiten:

Im Volgersweg 32 in Hannover-Oststadt
Tel. 05 11 - 54 57 45 10 (qualifizierte Assistenzleistungen)
Tel. 05 11 - 54 57 45 11 (PSB)
Fax 05 11 - 54 31 46 19


Allgemeine Sprechzeiten:
Di. u. Fr. in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr
und nach Absprache

Qualifizierte Assistenzleistungen

„Seine Krankheit zu erkennen, ist der erste Weg zur Heilung.“

Sie möchten ein selbstbestimmtes Leben führen? Wir zeigen Ihnen, dass es möglich ist.

Der Alltag lastet oft schwer auf Ihnen? Und alles um Sie herum scheint Ihnen über den Kopf zu wachsen – weil Sie seelisch erkrankt sind, weil Sie Schulden haben, weil Sie nicht wissen wie Sie bei den Behörden zu Ihrem Recht kommen oder weil Ihnen einfach die Perspektive für ein besseres Leben fehlt? Gleichzeitig wünschen Sie sich, möglichst selbständig zu leben: in Ihrer gewohnten Umgebung?

Wir unterstützen Sie dabei. Denn zu den Grundsätzen von 360° e. V. gehört es, dass wir Konzepte finden, die Ihnen helfen, möglichst selbstbestimmt zu leben. Voraussetzung ist, dass Sie lernen, Ihren eigenen Fähigkeiten zu trauen. Wir begleiten Sie auf dem Weg dorthin, indem wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Solange, bis Sie unsere Unterstützung möglicherweise eines Tages nicht mehr brauchen.

Der Bereich der qualifizierten Assistenzleistungen unterteilt sich in zwei Hauptbereiche. Der eine befasst sich mit Menschen mit Mehrfachdiagnosen / Suchterkrankungen. Hier sind wir in der Begleitung von Menschen mit diesen Krankheitsbildern, in der Region Hannover führend. Der andere Bereich umfasst die Seelischen Erkrankungen mit den Allgemeinpsychiatrischen Krankheitsbildern Depressionen, Ängste, Zwangserkrankungen, ADS, ADHS, Asperger Syndrom sowie schizophrene Krankheitsbilder.

Hilfe

„Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins.“

Sie wünschen Sich, so akzeptiert zu werden wie Sie sind? Wir bieten Ihnen Hilfe, die zu Ihrem Leben passt.

Sprechen Sie mit uns. Ein Team aus SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und qualifizierten MitarbeiterInnen anderer Berufe wird Ihnen gerne helfen, ein Konzept nach Maß zu finden. Am Anfang jeder Hilfe steht ein persönliches Gespräch, damit wir Ihre Situation kennen lernen und auf Ihre Wünsche eingehen können.

Besteht bei Ihnen eine psychische Erkrankung oder Behinderung, müssen Sie sich nach einem längeren Klinikaufenthalt erst wieder in Ihrer Wohnung eingewöhnen, oder möchten Sie von einem Wohnheim in die eigenen vier Wände ziehen? Dann helfen wir Ihnen zunächst dabei, dass Ihnen qualifizierte Assistenzleistungen bewilligt und finanziert werden.

Wir informieren Sie über die Hilfekonferenz der öffentlichen Gesundheitsverwaltung und unterstützen Sie, ambulante Eingliederungshilfe zu beantragen, falls Ihnen diese finanzielle Möglichkeit zusteht. Sobald man Ihnen qualifizierte Assistenzleistungen bewilligt hat, suchen wir Sie über einen längeren Zeitraum ein- bis zweimal wöchentlich zuhause auf oder begleiten Sie beispielsweise zu Ämtern, zu Ärzten, zu einer Schuldnerberatung oder anderen Angeboten, die Ihnen weiterhelfen.

Wir schulen Sie die Dinge wieder in die eigenen Hände zu nehmen, mit dem Ziel, einer eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung.

Neue Perspektiven

„Das Glück begegnet uns öfter als wir denken; doch meist versäumen wir, es zu erobern.“

Es fehlt Ihnen an Mut und Zuversicht? Wir helfen Ihnen, neue Perspektiven zu entwickeln.
Wobei können wir Sie unterstützen? Häufig werden wir zu folgenden Angeboten angefragt:

  • Im Alltag: Bei der Haushaltsführung, bei Fragen rund um die Körper- und Kleidungspflege, dem Aufbau einer Tagesstruktur, dem Umgang mit Behörden, beim Schriftverkehr sowie bei finanziellen Angelegenheiten.
  • Soziale Beziehungen: Bei Konflikten in Partnerschaften, den Beziehungen zu Angehörigen und Freunden sowie bei der Kontaktaufnahme zu Gesprächsgruppen.
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Bei der Eingliederung in den Beruf (z. B. berufliche Rehabilitation, Beschäftigungsmaßnahmen, Werkstätten), bei der Freizeitgestaltung.
  • Seelische Entwicklung: Bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten, der Hinführung zu therapeutischer Hilfe und der Entwicklung von Lebensperspektiven.
  • Gesundheit: Bei der Koordination medizinischer Versorgung, bei Arztbesuchen, der Einleitung von Klinikaufenthalten und dem Umgang mit einer seelischen Erkrankung oder Suchterkrankung
  • Tagesstruktur: Bei der Planung und Strukturierung Ihres Alltags.

Kontakt

„360° e. V. – damit eine Kehrtwende zum Guten möglich wird!“


Sollten Sie Interesse haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Geschäftsstelle. Wir stellen Ihnen die qualifizierten Assistenzleistungen in einem persönlichen Gespräch gerne vor und beantworten Ihre Fragen nach Terminvereinbarung:


Im Volgersweg 32 in Hannover-Oststadt
(für Betroffene und deren Angehörige)


Allgemeine Sprechzeiten:
Di. u. Fr. in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ihre Ansprechpartner erreichen Sie unter
Tel. (0511) 54 57 45 10

Psychosoziale Betreuung (PSB)

„Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ (Mark Twain)


Sie haben das Gefühl, dass Ihnen alles über den Kopf wächst? Wir helfen Ihnen, dass Sie den Problemen auf Augenhöhe begegnen können.


Die Psychsoziale Betreuung ist ein Angebot von 360° e. V. für Menschen, die SGB II-Leistungen beziehen und unter Problemen leiden. Sie werden für einen begrenzten Zeitraum von uns beraten und betreut. Oft lassen sich schon während einer Basisberatung, die am Beginn dieser Eingliederungsmaßnahme steht, einzelne akute Probleme ganz oder teilweise lösen. Probleme, die es Ihnen schwer bis unmöglich machen, einer Beschäftigung nachzugehen. Die Basisberatung kann mit einem gemeinsamen Besuch bei einem Schuldnerberater verbunden sein, mit einem klärenden Brief an eine Behörde oder indem wir Sie zu einem Facharzt begleiten.


Die gesamte Maßnahme (Komplettberatung), bietet uns ausreichend Gelegenheit, uns ein genaues Bild zu machen, wo genau Sie Unterstützung benötigen. Vielleicht brauchen Sie Hilfe, um größere Krisen und Konflikte zu bewältigen. Dann können wir auf Wunsch den Kontakt zu weiterführenden Hilfsangeboten für Sie herstellen und Sie an längerfristige medizinische oder psychosoziale Angebote heranführen, sollten Sie dies wünschen.

Probleme lösen

Sie denken, dass es für Ihre Probleme keine Lösung gibt? Geben Sie uns die Gelegenheit, Ihnen das Gegenteil zu beweisen.


Rufen Sie uns an! Am Anfang einer jeden Psychosozialen Betreuung kann ein erstes Gespräch schon viele Fragen klären und Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie groß die Palette der Möglichkeiten ist, Ihnen zu helfen. Die qualifizierten MitarbeiterInnen von 360° e. V. verfügen über ausreichend Erfahrung und können das passende Konzept für Sie und Ihre Situation finden.


Für dieses Angebot benötigen Sie einen „Vermittlungsschein für eine psychosoziale Beratung", den man Ihnen in der Regel in Ihrem JobCenter der Region Hannover aushändigen kann. Auf der Grundlage dieses Scheins können wir Sie zunächst im Umfang von 5 Stunden (Basisberatung) begleiten und beraten. Auf Antrag lassen sich die Stunden im Rahmen einer „Komplettberatung" auf 10 Stunden und zum Abschluss auf 5 Stunden erhöhen.

„Ein einziger Grundsatz wird Dir Mut geben, nämlich der, dass kein Übel ewig währt.“

Unterstützung

Wobei können wir Ihnen im Rahmen einer Psychosozialen Betreuung helfen?

  • Im Alltag: Bei der Suche nach einer eigenen Wohnung, dem Kontakt zu den Behörden, beim Schriftverkehr und bei finanziellen Angelegenheiten.
  • Soziale Beziehungen: Bei Problemen in Partnerschaften, im Kontakt zu Angehörigen und Freunden sowie bei der Vermittlung von Gesprächsangeboten.
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Bei der Suche nach einer geeigneten Arbeit oder Freizeitmöglichkeit.
  • Psychische Entwicklung: Bei der Bewältigung akuter Krisen und Konflikte sowie bei der Hinführung zu therapeutischer Hilfe.
  • Gesundheit: Bei der Koordination medizinischer Versorgung, der Begleitung zu Ärzten, der Einleitung von Klinikaufenthalten und beim Umgang mit einer Suchterkrankung.
  • Tagesstruktur:  Bei der Planung und Struktur Ihres Alltages.

Kontakt

Sollten Sie Interesse an einer Psychosozialen Betreuung haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Geschäftsstelle. Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen nach Terminvereinbarung:

Im Volgersweg 32 in Hannover-Oststadt
(für Betroffene und deren Angehörige)


Allgemeine Sprechzeiten:
Di. u. Fr. in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr
und nach Absprache
Ihre Ansprechpartner erreichen Sie unter
Tel. (0511) 54 57 45 11

Suchtberatung

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“ (Vincent van Gogh)

Sie meinen, Sie haben keine Kraft, etwas zu verändern? Wir zeigen Ihnen, über welche Potentiale und Ressourcen Sie verfügen.


Eine Abhängigkeit kommt meist nicht über Nacht. Sie entwickelt sich langsam und schleichend. Auch bei Ihnen enstand sie erst mit der Zeit? Sie hatten sich zunächst entspannen und Glücksgefühle verschaffen wollen – zumindest vorübergehend? Und erst zu spät haben Sie bemerkt, dass Sie nicht mehr davon los kamen?


Vielen Suchtkranken erscheint alles zunächst ganz harmlos: Um unangenehme Gefühle von Leere, fehlendem Selbstwert oder um innere Konflikte zu mildern, greifen sie zur Flasche, zu illegalen Drogen oder widmen sich dem Glücksspiel. Doch irgendwann lässt sich die Beziehung zum „Stoff" nicht mehr so einfach lösen – eine verhängnisvolle Affaire.

Sucht ist eine Krankheit

Sie denken, Sie stehen mit Ihrer Situation alleine da? Wir wissen, wie viele Menschen in ähnlicher Lage sind.


Sucht ist eine Krankheit. Behandlungs- und Therapiekosten müssen von den Kassen oder anderen Sozialversicherungsträgern gezahlt werden. Oft ist die Sucht eine Folge von längerer Erwerbslosigkeit. Auf Dauer kann sie Ihre körperliche und seelische Gesundheit schädigen, Ihre Persönlichkeit verändern: Menschen, die Ihnen lieb und teuer geworden sind, ziehen sich von Ihnen zurück oder haben es schon getan. Und Sie selbst sind immer weniger in der Lage, komplexe Situationen und Aufgaben zu bewältigen.


Trotzdem: So mancher Abhängige hat es geschafft, seinem Leben eine Kehrtwende um 180° zu geben, wie Statistiken belegen. Und das, obwohl die Situation oft aussichtslos zu sein schien. Möchten Sie etwas an Ihrer Situation verändern? Dann bietet Ihnen 360° e. V. im Rahmen seiner Suchtberatung Unterstützung an.

Stein auf Stein

Sie denken, es muss alles auf Anhieb anders werden. Wir wissen, dass Rückschläge und Krisen zum Erfolg beitragen.


„Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.“ (Immanuel Kant)


360° e. V. ist für Sie da, wenn Sie wieder lernen möchten, verbindliche Kontakte zu Ihren Mitmenschen zu knüpfen. Wir können Sie langfristig darin unterstützen, sich aus alten Gewohnheitsmustern zu lösen. 360° e. V. setzt auf eine Strategie, die Ihnen möglichst viel Raum lässt, selbstbestimmt zu agieren und Ihre Wünsche und Potentiale mit einbezieht. Am Beginn steht immer eine Analyse Ihrer Situation. Danach entscheidet sich, welcher Weg für Sie geeignet ist. Und wir wissen, was zu tun ist, wenn Krisen und Rückschläge den Erfolg eines gemeinsam erarbeiteten Plans gefährden.


Manchmal kann die Situation günstig ausfallen – etwa wenn Sie viel Unterstützung von den Menschen aus Ihrem privaten Umfeld bekommen. Dann genügt möglicherweise eine ambulante Suchtbetreuung, die an Einzelgespräche in unserer Geschäftsstelle geknüpft ist. In ungünstigen Situationen, etwa dann wenn die Abhängigkeit schon länger besteht, vermitteln wir Sie auf Wunsch gerne zur stationären Entgiftung oder zu einer mehrwöchigen Therapie in eine Fachklinik. Dort können Sie sich – jenseits der Verlockungen und Bedrückungen, die Sie in Ihrer gewohnten Umgebung erleben – ungestört auf Ihre Suchtbewältigung konzentrieren. Anschließend unterstützen wir Sie, etwa wenn es darum geht, die erlernten Strategien aus dem Kuraufenthalt auf Ihre gewohnte häusliche Umgebung zu übertragen.

Kontakt

360° e. V. – damit eine Kehrtwende zum Guten möglich wird!


Sollten Sie Interesse an einer Suchtberatung haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin für ein Erstgespräch in unserer Geschäftsstelle. Wir beantworten gerne Ihre Fragen nach Terminvereinbarung:


Im Volgersweg 32 in Hannover-Oststadt
(für Betroffene und deren Angehörige)


Allgemeine Sprechzeiten:
Di. u. Fr.. in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr
und nach Absprache
Ihre Ansprechpartner erreichen Sie unter
Tel. (0511) 54 57 45 11

Jobcoaching

Jobcoaching - Heranführung an des Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Der gemeinnützige Verein 360° e. V. – Jobcoaching / Einzelcoaching – (im nachfolgenden Verein genannt) organisiert seine Hilfen und Projekte im Sinne des Grundgedankens des SGB III gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. Die Leistungsbeschreibung orientiert sich an der Verfahrensregelung der BafA zur Leistungserbringung der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach dem SGB III gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1.

Das Ziel des Vereins gemäß dem SGB III gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ist es, dem Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben mit der Maßgabe Eingliederung in Beschäftigung und damit eine weitgehende eigenständige Lebensführung in ihrem Umfeld zu eröffnen und zu erhalten. Es handelt sich um Leistungen, die für die Eingliederung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in das Erwerbsleben erforderlich sind. Die Leistungen orientieren sich insbesondere am Ziele den Leistungsberechtigten eine ganzheitliche Hilfe beim Abbau von Vermittlungshemmnissen und zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu bieten. Hauptanliegen der Hilfe ist die Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Ziel der Einzelmaßnahmen ist die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt mit der Beseitigung von Vermittlungshemmnissen.

Die Beratung der Personen mit Vermittlungshemmnissen hat konkrete Hilfestellungen zum Ziel und der damit verbundenen Eingliederung in das Arbeitsleben. Grundlage ist der Abbau von Vermittlungshemmnissen durch Absicherung der Existenzgrundlagen, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, Lebensgestaltung und –entwicklung.

Vorrangige Leistungen anderer Kostenträger sind in Anspruch zu nehmen, wenn erhebliche Hemmnisse bereits vorliegen. Wenn diese im Eingangsverfahren des Jobcoaching gemindert werden können und die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen (max. 20 Stunden), wird die konkrete Vorbereitung auf die Ausbildungs- und Arbeitsplatzbewerbung begleitet. (max. 20 Stunden). 

Eingliederung in das Ausbildungs- und Arbeitsleben in Bezug auf psychosoziale Vermittlungshemmnisse heißt, darauf hinzuwirken, dass der Eintritt eines Hemmnisses, einschließlich einer chronischen Krankheit vermieden wird, bzw. das entstandene Folgeschäden in ihrer Entwicklung stabilisiert bzw. verlangsamt werden können. Ziel ist eine Klärung bzgl. der Arbeitsfähigkeit und die Integration in das Arbeitsleben zu erhalten und zu gewährleisten.

Beschreibung des Personenkreises

Die Personen mit Vermittlungshemmnissen finden in der Beratungsstelle qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten sozialen Teilbereichen vor.

Die Komplexität der psychosozialen Vermittlungshemmnisse erfordert ein ganzheitliches Konzept, das alle Formen möglicher Hemmnisse und ihrer Auswirkung auf das Sozial- /Fehlverhaltens umfasst mit der Durchführung eines Clearingverfahrens (Basisberatung max. 20 Stunden). Hier wird überprüft welche Ziele erreicht werden können:

  • Sicherung der Existenzgrundlage
  • Familien- und Erziehungsproblematiken
  • Individuelle Lebensproblematik
  • Sozialpsychiatrische Lebensproblematik
  • sonstige Problematiken/Auffälligkeiten
  • Krankheitsbewältigung, bzw. der Beachtung der gesundheitlichen Einschränkungen und der Auseinandersetzung mit möglichen Erkrankungen.
  • Training bzgl. der Lebensgestaltung und -bewältigung.
  • Erlangung von Alltagskompetenz
  • Hilfestellung bei der Entwicklung von persönlichen Perspektiven/Kompetenzen
  • Förderung der Unabhängigkeit von Betreuung
  • Förderung einer angemessenen Tagesstruktur
  • Erhalt / Beschaffung einer Wohnung
  • Unterstützung des Kontaktes mit anderen Menschen
  • Förderung der Ausübung einer angemessenen Tätigkeit / eines Berufes bzw. Einleitung von Maßnahmen bzgl. der Klärung der Arbeitsfähigkeit

Es ist anzustreben den Beteiligten nach den vorhandenen Gegebenheiten, eine angemessene Tätigkeit zu ermöglichen, sowie einen Rahmen zu schaffen der dafür sorgt unabhängig von Hilfe und Unterstützung zu sein. Für diese Personengruppe soll ein individueller und sozialer Entwicklungsprozess eingeleitet werden, mit dem Ziel der Stabilisierung, dem Abbau von Vermittlungshemmnissen und dem Einleiten der Klärung bzgl. der Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Dabei steht im Rahmen der Arbeitsagenturen / Jobcentern die Überprüfung der Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung im Mittelpunkt. 

Zur Überprüfung greift die Beratungsstelle auch auf die Vermittlung in ergo- und arbeitstherapeutische Bereiche zurück, um die Belastbarkeit, die Ausdauer, die Konzentrations- und Anpassungsfähigkeit der Kunden zwecks Vermittlung in Arbeit zu überprüfen. 

Ziel in Bezug auf den Personenkreis ist die Selbsthilfekompetenz zu entwickeln und die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu gewährleisten. 

Leistungen auf Aktivierung zur Beschäftigungsaufnahme kommen in Betracht, wenn sie die Teilnahme am Arbeitsleben ermöglichen: 

Die Leistungen der Aktivierung zur Beschäftigungsaufnahme sind neben den Leistungen nach den §§ 26, 33, 41 und 55 des SGB IX insbesondere:

  • Der Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hierzu; die Bestimmungen über die Ermöglichung der Schulbildung im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht bleiben unberührt, 
  • Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule,
  • Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit,
  • Hilfe in vergleichbaren sonstigen Beschäftigungsstätten,
  • nachgehende Hilfe zur Sicherung der Wirksamkeit der Leistungen der Aktivierung und zur Sicherung der Teilhabe von behinderten Menschen am Arbeitsleben.

Die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben entsprechen jeweils den Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der Bundesagentur für Arbeit. 

Die Leistungen des Vereins werden von Sozialarbeitern/ -pädagogen mit ausgewählten Qualifikationen und Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen gewährleistet. Es besteht ein Casemanagementansatz (Koordinierung weiterführender Hilfen), d. h. nötigenfalls werden Personen an weiterführende Dienste weitervermittelt / begleitet, die außerhalb sozialer Tätigkeiten liegen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Förderung und der Beachtung vorhandener Alltagskompetenzen. 

Grundsätzlich verfolgt der Verein als übergeordnete Ziele:

  • Die Beteiligung an der Mitwirkung und Mitgestaltung des Beratungsprozesses.
  • Der Abbau von Benachteiligungen und Reduzierung institutioneller Hemmnisse.
  • Die Förderung der Eigenverantwortlichkeit, Selbstorganisation und Selbsthilfe der Kunden. 
  • Die Verbesserung der Ressourcennutzung im sozialräumlichen Umfeld der Kunden. 
  • Die Vernetzung abgestimmter notwendiger Hilfen (Vernetzung / Synergien). 
  • Die Förderung notwendiger Alltagskompetenzen. 
  • Transparente, überschaubare Beratung, mit dem Ziel einer beruflichen Anbindung des Personenkreises Menschen im Bezug von SGB II und SGB III. 
  • Die regelmäßige Kontrolle der Effektivität der sozialarbeiterischen /  pädagogischen Prozesse wird gewährleistet.

Kontaktadresse des Vereins: 
360° e.V. – Jobcoaching / Einzelcoaching – 
Volgersweg 32 
30175 Hannover 
Tel. 0511-54574510 
Fax 0511-54314619 


So erreichen Sie uns in Hannover

In Hannover

Volgersweg 32
30175 Hannover

Tel. (05 11) 54 57 45 10 (qualifizierte Assistenzleistungen)
Tel. (05 11) 54 57 45 11 (PSB)
Fax (05 11) 54 31 46 19

Telefonisch erreichbar Di. u. Fr.
von 9.00 – 12.00 Uhr

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn-Linine 1/2/3/7/8/9/18 – Haltestelle Hauptbahnhof
Busse 100/121/200 – Haltestelle Lärchenstraße

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